Die Offenbarung

Die Offenbarung ist als letztes Buch der Bibel für viele ein Buch mit vielen Rätseln, unverständlich aufgrund seiner Bildersprache und schrecklich in seinen Aussagen. Ja das passt so gar nicht zu unserem Gottesbild, den heiligen Gott der Liebe. Wer aber Gottes Agape Liebe zu etwas realitätsfernen verklärt, hat Gottes Willen und seine Gnade nicht richtig verstanden.

Gottes Liebe hat sich der Welt in der Kreuzigung seines Sohnes gezeigt und der Weg zum Vater geht auch nur darüber. Wer das ablehnt bleibt unter dem Zorn Gottes. Stellen Sie sich das mal umgekehrt vor. Sie würden ihren eigenen geliebten Sohn für eine sündige Menschheit opfern, damit diese den Weg zu Ihnen finden kann. Da erscheint es nur allzu verständlich zu sein, dass dieses Opfer auch gewürdigt wird.

Doch die Offenbarung erzählt uns dazu eine andere Geschichte, einen anderen Plan Gottes mit Israel und der Menschheit. Und Sie werden sehen, dass eine gute Auslegung Licht ins Dunkle bringen kann. Sie finden eine Aufteilung in die ersten und zweiten 3,5  Jahre, sowie eine gesonderte Auslegung zu den Sendschreiben.

Das hat damit zu tun, dass es markante Ereignisse gibt, die diese Zeiträume bestimmen. Während die Sendschreiben uns einen Einblick in die Fehler-Strukturen der Gemeinden gibt. Einige Ausleger verbinden die Sendschreiben auch mit dem Ablauf der Kirchengeschichte, was nicht ganz falsch ist, aber auch nicht ausschließlich so ist.

Am Ende wird Jesus wiederkommen und das Friedensreich aufrichten.