Philadelphia

Sendschreiben an Philadelphia

© Autor Kai Kreienbring

Offenbarung 3,7-13
(7)  Und dem Engel der Versammlung in Philadelphia schreibe: Dieses sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel des David hat, der da öffnet, und niemand wird schließen, und schließt und niemand wird öffnen: (8)  Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand zu schließen vermag; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet. (9)  Siehe, ich gebe aus der Synagoge des Satans von denen, welche sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern lügen; siehe, ich werde sie zwingen, daß sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen, daß ich dich geliebt habe. (10)  Weil du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, welche auf der Erde wohnen. (11)  Ich komme bald; halte fest, was du hast, auf daß niemand deine Krone nehme! (12)  Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen. (13)  Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!

Die Stadt

Philadelphia heißt “Bruderliebe” und ist eine Zusammensetzung der beiden griechischen Wörter: philos = Liebe und adelphos = Bruder. Heute trägt diese Stadt allerdings den Namen Alasehir (ausgesprochen: Alaschehir), früher Alashehr, was nun soviel bedeutet wie “Stadt Allahs”.

Damals lag Philadelphia 45 km südöstlich von Sardes, in Lydien. Die Stadt wurde durch Attalos II. Philadelphos, König von Pergamon, der von 159-138 v. Chr. herrschte, etwa im Jahre 154 v. Chr. gegründet und ist damit die jüngste der sieben kleinasiatischen Städte, die in der Offenbarung vorkommen.

Da Attalos II. Philadelphos seinen Bruder Eumenes besonders lieb hatte, nannte man ihn mit dem griechischen Doppelwort: Phil-adelphos = Bruderliebe. Philadelphia wurde als griechisches Kulturzentrum gegründet, um als Ausgangspunkt für die friedliche Ausbreitung der griechischen Sprache, Literatur und Wissenschaft zu dienen und galt deshalb als “offene Tür” des Hellenismus in Kleinasien.

Philadelphia wurde durch mehrere Erdbeben in den Jahren 17-30 n. Chr. völlig zerstört, aber durch die Großzügigkeit von Tiberius (16.11.42 v. Chr. -16.3.37 n. Chr.), römischer Kaiser von 14-37 n. Chr., wurde sie, wie die Stadt Sardes, wieder aufgebaut. Durch Steuervergünstigungen und einer Hilfe zum Wiederaufbau ermöglichte er eine rasche Wiederherstellung der Stadt. Da die Bewohner von Philadelphia jedoch wegen der Erdbebengefahr in dauernder Panik lebten, daß sich das unheilvolle Beben der Erde zu jeder Zeit wiederholen könnte, wechselten sie oft ihren Wohnort, indem sie kamen und wieder gingen. Trotzdem war es doch immer eine aufstrebende Stadt.

Bei der Hinrichtung des Bischofs Polykarp und anderer Märtyrer in Smyrna am 23. Februar 155 n. Chr. waren auch elf Männer aus Philadelphia ihre Leidensgenossen. So sind die beiden Gemeinden von Smyrna und Philadelphia, denen der Herr in den Sendschreiben ausschließlich Lob zollt, tatsächlich auch beide dem Herrn auf seinem Kreuzeswege nachgefolgt.

(vgl. http://turkeireiseleiter.com/blog/das-6-sendschreiben-an-philadelphia.html)

Auslegung

Und dem Engel der Versammlung in Philadelphia schreibe: Dieses sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel des David hat, der da öffnet, und niemand wird schließen, und schließt und niemand wird öffnen:

Hier spricht der „Heilige und Wahrhaftige“. Durch diese Formulierung ist angedeutet, dass der hier sprechende Jesus mit Gott identisch ist. So ist im AT ist mit „der Heilige“ an fast allen Stellen von Gott die Rede (vgl. Ps.89,18; Jes. 5,16; 12,6; 40,25; Hos.11,9; Hab 3,3 u.a.). Und auch in 6,10 ist von Gott als dem Heiligen die Rede. Der Vergleich mit 1.Joh 5,20 zeigt, dass Gott und Jesus hier gleichgesetzt werden ((1Jn 5:20)  Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und [das] ewige Leben.). Der hier zur Gemeinde spricht ist also als Gott identifiziert.

„Schlüssel des David“ deutet auf den, der von Gott die absolute Macht über das Volk Gottes bekommen hat. (Vgl. dazu Jes. 22,22; Lk.1,32) Der Menschensohn hat den Schlüssel für das neue Jerusalem, für das Leben in der messianischen Herrlichkeit.

Er hat die Schlüsselgewalt zum verheißenen Reich Gottes, das Johannes mit den Bildern vom Zion und der Stadt Jerusalem beschreibt.

Das Bild hier ist inspiriert von Jesaja 22,22, einem Text, der von der Nachfolge im Königtum Israels spricht. Gott spricht dort «Und auf seine Schulter lege ich die Schlüsselgewalt des Hause Davids, und er wird öffnen, und da wird niemand sein, der verschließt, und er wird verschließen, und da wird niemand sein, der öffnet.» Bei Jesaja soll Eljakim in das Amt des Hofmeisters eingeführt werden. In diesem Zusammenhang bekommt er Zugang zu allen Räumen, insbesondere der Vorratsräume. Schon das Judentum hat diese Stelle messianisch verstanden. Der Messias (Jesus) macht die Schätze des Reiches Gottes zugänglich (vgl. Rö.8,32). So ist im übertragenen Sinne der Menschensohn die Tür zum Vater, wie es schon in einem der sieben «Ich bin Worte» aus dem Johannesevangelium heißt. «Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden, und wird ein- und ausgehen und eine Weide finden.» (Joh. 10, 9)

Die Botschaft an Philadelphia hat viele Parallelen zu der Botschaft an Smyrna. Gegen beide Gemeinden wird keine Anklage erhoben, sondern sie werden gelobt und getröstet. Beide leiden unter der „Synagoge Satans“ ( 2,9; 3,9), zu beiden wird vom Siegerkranz gesprochen (2,10; 3,11). Allerdings kommt für Philadelphia keine Verfolgung durch die heidnische Umwelt dazu (2,10), sondern es geht um die Auseinandersetzung mit Juden oder einer judenchristlichen Gruppierung.

Auch Ignatius (2.Jhrdt n.Chr.) beurteilt die Gemeinde in Philadelphia in einem seiner Briefe später sehr lobenswert und erwähnt starke Auseinandersetzungen mit den Juden. Von daher hat dieses Sendschreiben wahrscheinlich auch besonders starke Anklänge an das AT, um die Gemeinde in dem Bewusstsein zu stärken, dass das AT nicht gegen sie angeführt werden kann, wie es die Juden tun.

Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe eine geöffnete Tür vor dir gegeben, die niemand zu schließen vermag; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.

„Ich kenne deine Werke“. Auch bei der Gemeinde von Philadelphia macht Jesus deutlich, dass ihm nichts verborgen bleibt. Er weiß um alles was läuft oder eben auch nicht.

„eine geöffnete Tür“. Auch wenn die Juden ihnen absprechen, dass sie Zugang zu Gott haben, so hat Jesus, der selbst diese Tür ist, ihnen diesen Zugang eröffnet und niemand kann sie „draußen“ halten. Außerdem öffnet Jesus Möglichkeiten das Evangelium weiter zu tragen – trotz aller Widerstände „die niemand zu schließen vermag“ (vgl. 1.Kor.16,9; 2.Kor.2,12; Kol. 4,3).

„denn du hast eine kleine Kraft“ – aus eigener Kraft wäre die Gemeinde nicht in der Lage viel zu bewirken, und dessen scheint sie sich bewusst zu sein. Deshalb ermutigt Jesus die Gemeinde hier. Auch hier ist wieder an Anklänge aus den AT (Jes. 41,14 oder diverse Stellen über den „Rest“) und der Verkündigung Jesu (vgl. Lk.12,32; Mt.10,42; 18,6 usw) zu denken. Auch wenn deine Möglichkeiten und Kräfte scheinbar stark eingeschränkt und klein sind, so werde ich dir doch die nötige Kraft und die Möglichkeiten schenken in meinem Sinne zu wirken. Vielleicht hat die Gemeinde sich als „klein“ empfunden, weil sie nur eine kleine Gruppe waren oder nur Menschen aus den unteren Schichten zu ihr gehörten. Vielleicht hat sie empfunden, dass sie nur geringe Einflussmöglichkeiten in die Umwelt hat.

Ich denke, wenn mir jemand sagen würde „du hast eine kleine Kraft“, würde mich das erst einmal herunter ziehen oder zum Widerspruch herausfordern. Wenn ich das, gerade im Moment, auch sehr gut aus meiner persönlichen Situation kenne. Mir ist durchaus bewusst, das meine eigenen Kräfte nicht reichen um irgend etwas für das Reich Gottes zu bewirken. Vielleicht müssen wir uns das an der einen oder anderen Stelle wieder von Jesus bewusst machen lassen, dass unsere Kräfte und Möglichkeiten geistlich etwas zu bewirken sehr beschränkt sind.

Auch wenn es manchesmal ein sehr schmerzhafter Prozess ist, das einzusehen. Wir sollten uns nicht zu sehr darauf verlassen, dass wir schon alles organisiert und gerissen bekommen. Bei vielen Gemeindeaktivitäten und Aktionen, die ich schon erlebt habe, wird sich viel zu sehr darauf konzentriert, was man alles machen kann. Und der Blick auf das was Jesus eigentlich möchte und die Ausrüstung durch ihn für diese Aufträge geht dabei verloren. Wir sind viel zu oft damit beschäftigt uns für all das was wir leisten auf die Schulter zu klopfen, und merken dabei nicht, dass im geistlichen Sinne unsere Kraft eher klein ist und wir dringend auf die Ausrüstung durch Jesus angewiesen sind, damit es auch Frucht für das Reich Gottes trägt.

Aber die Gemeinde hat sich von diesem Gefühl des Klein-seins nicht davon abhalten lassen für Jesus zu leben und für ihn aktiv zu sein. „und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“ Das Lob das Jesus der Gemeinde ausspricht, und das die Grundlage für seine versprochene Unterstützung ist, bezieht sich auf die Treue dem Wort Gottes und dem Bekenntnis zu Jesus gegenüber. Wo diese Treue fehlt, fehlt auch die Grundlage sich auf die Verheißung der Unterstützung Jesu zu berufen.

Wenn wir uns an vielen Stellen der heutigen theologischen und gemeindlichen Welt umschauen, braucht es uns also nicht zu wundern, wenn es bei der „kleinen“ Kraft bleibt und die große Unterstützung fehlt. Die Entfernung vom Wort Gottes und die Infragestellung seiner Gültigkeit greift immer weiter um sich. Da wird entgegen dem biblischen Zeugnis gelehrt Jesus sei gar nicht leibhaftig auferstanden, er hätte ja gar nicht sterben brauchen denn Gott könne auch so vergeben und bräuchte kein „Blutopfer“ und die ethischen Maßstäbe der Bibel seien ja an vielen Stellen wohl eher zeitgeschichtlich bedingt und für heute nicht mehr gültig (Stichwort: wechselnde Partnerschaften, Homosexualität, usw.). Und die Gemeinden wundern sich, wo ihre geistliche Durchschlagskraft geblieben ist.

Die Frage, die sich dadurch auch für uns als Christen und Gemeinden heute ergibt heißt: Kreisen wir um uns selbst oder um Jesus? Fragen wir was für uns wichtig ist oder fragen wir nach den Absichten Jesu? Gehen wir durch die offenen Türen die er für uns bereit hält, oder halten wir an dem fest, was wir selbst für am Besten halten?

Siehe, ich gebe aus der Synagoge des Satans von denen, welche sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern lügen; siehe, ich werde sie zwingen, daß sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen, daß ich dich geliebt habe.

„Synagoge des Satans“ evtl. eine Gruppe, die aus der Gemeinde hervorgegangen ist und sich durch Einhaltung jüdischer Vorschriften als Juden verstanden haben (vgl. die Auseinandersetzung in den jungen Gemeinden um die Beschneidung oder die Speisevorschriften),also eine Art pseudo-messianische Gemeinschaft. Heutige Parallelen wären z.B. die Gemeinschaft der Mormonen, die sich nach ihrem Selbstverständnis als die verloren 10 Stämme Israels sehen.

Unter Juden, welche keine sind, kann man m.E. auch alle religiösen Gruppen sehen, die sich auf Grund irgendwelcher Traditionen oder Vorstellungen exklusiv in der Gewissheit der Erwählung fühlen, aber im realen Sein nicht den Anschluss an die endzeitlich gültigen Werte und Lebensqualitäten gefunden haben. Die ihre „Heilsgewissheit“ aus Glaubensritualen oder Gruppen-/Gemeindezugehörigkeiten ableiten.

Jesus wird offensichtlich machen, dass nicht diejenigen die „Regeln“ einhalten zu ihm gehören, sondern diejenigen, die an seinem Wort und an dem Bekenntnis zu ihm festhalten.

Weil du das Wort meines Ausharrens bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, um die zu versuchen, welche auf der Erde wohnen.

Wer an Jesus festhält, den wird er auch festhalten. Das Wort, das hier für Ausharren verwendet wird bedeutet soviel wie „Geduld, Ertragen, auch unter widrigen Umständen durchhalten“. Damit ist die schwierige Situation der „Versuchung“, die anschließend genannt wird schon aufgegriffen.

„werde auch dich bewahren“ – dieses bewahren kann vom ursprünglichen griechischen Text her sowohl „davor bewahren“ als auch „währenddessen bewahren“ bedeuten. Manche Ausleger gehen davon aus, dass hier von der „Entrückung“ die Rede ist, also dass Jesus seine Gemeinde vor Beginn der großen Trübsal zu sich in den Himmel holt, während andere davon ausgehen, dass der Aspekt „währenddessen“ gemeint ist und somit von einem Schutz während dieser Trübsalszeit die Rede ist.

„Stunde der Versuchung“ meint wahrscheinlich schon eine Andeutung der Ereignisse, die Johannes später in der Offenbarung als „Die große Trübsal“ beschreibt (vgl. Kap. 6-19). Diese Zeit ist im AT schon in Dan.12,1 angekündigt und auch im NT ist an verschiedenen Stellen davon die Rede (vgl. Mt.24,4ff.; Mk.13,5ff.; 2.Thess.2,1ff).  Das Wort, dass hier verwendet wird hat zwei Akzente, zum einen schwingt die Assoziation einer Prüfung mit, zum anderen meint es den Versuch Satans die Gläubigen vom Weg abzubringen.

„Wie die Gemeinde mit dem „Wort“ umgeht, so geht der Herr mit ihr um. Die bewahrende Gemeinde wird die bewahrte Gemeinde sein.“ (Pohl, S.148)

Ich komme bald; halte fest, was du hast, auf dass niemand deine Krone nehme!

Jesus ermutigt weiterhin festzuhalten, weil er die Zusage seiner Wiederkunft wahr machen wird und seine Gemeinde nicht allein lässt. Die „Gefahr“ schwach zu werden besteht immer, darum die Aufforderung Jesu sich an ihm festzuhalten und auf ihn zu vertrauen, damit am Ende das Ziel nicht verfehlt wird.

Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

„Säule im Tempel“ Als Säulen der Gemeinde wurden Petrus und Jakobus bezeichnet, die für einen standhaften und unerschütterlichen Glauben standen. Der zweite Aspekt wird dann direkt angesprochen: eine Säule ist „fest installiert“, sie bleibt wo sie ist. „er wird nie mehr hinausgehen“ verdeutlicht diesen Aspekt. Wer an Jesus festhält und die Welt „überwindet“ wird ein fester Bestandteil seines Tempels, seiner endzeitlichen Gemeinde sein. Hier ist wohl weniger die tragende Funktion der Säule im Vordergrund als vielmehr nach alttestamentlichem Vorbild die Zeugnisfunktion. So haben die beiden Säulen vor dem salomonischen Tempel die Namen Jachin = „Ich werde aufrichten“ und Boas = „in ihm (Gott) ist Stärke“ und auch Jeremia wird in seiner Zeugenfunktion Säule genannt (Jer.1,18).

Gott  ist in Jesus überall, wo Menschen sich für ihn öffnen. Darum ist auch der Tempel, der Jesus ist, überall. Jesus selbst hat auf diese seine Funktion als Tempel Gottes hingewiesen, indem er im Hinblick auf den Tempel in Jerusalem prophezeit hat: «Brecht diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn wieder erstehen lassen. (Johannes 2, 19)

Die feste „Übereignung“ der Überwinder in den Besitz Gottes wird durch die 3-fache Namensgebung noch verstärkt dargestellt.

Sie tragen den Namen Gottes, weil sie IHM gehören.

Sie tragen den Namen des neuen Jerusalems, weil sie Bürger und Bewohner des Reiches Gottes sind.

Sie tragen den Namen Jesu, weil er der König dieses Reiches ist.

Ähnlich wird später von den Anhängern des Gegners Gottes gesprochen, die den Namen des „Tieres tragen und damit ihre Zugehörigkeit zu ihm (vgl.13,17)

(13)  Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Versammlungen sagt!

Lasst es euch sagen: Du bist mein! Lasst euch davon ermutigen auf dem Weg zu bleiben. Auch wenn die scheinbaren Juden (s.o.) euch absprechen zu Gott zu gehören. ER hält euch fest und trägt euch durch.